Mai 12

Freitag/Samstag, den 10./11.05.2013

Um 20.00 Uhr setzte sich der Bus mit 43 Schülern und 4 Lehrkräften an Bord in Richtung Guidel in Bewegung. Nach einer langen Nacht erreichten wir ca. 12 Stunden später unser Ziel, wo wir nach dem Frühstück unsere Zimmer bezogen.

Am Samstag hatten wir durchaus Glück mit dem Wetter, so dass wir vor dem Mittagessen einen Spaziergang zum Strand machten und am Nachmittag in zwei Gruppen die tolle Möglichkeit des Segelns nutzen konnten. Leider sind die Zeiten der Flut in dieser Woche etwas ungünstig, so dass dies auch die einzige Gelegenheit gewesen sein sollte, bei der die Schüler und Schülerinnen mal das Gefühl empfinden konnten, in einer gemütlichen Caravelle oder in einem schnellen Katamaran durch die Wellen zu gleiten.
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Sonntag, den 12.05.2013

Die lange Anfahrt und der folgende Tag ohne Schlaf sorgen gewöhnlich für ein gewisses Gefühl von Müdigkeit. Bei jüngeren Mitreisenden allerdings nicht, denn nach einer allzu kurzen Regenerationsphase waren die Batterien wieder aufgeladen. Und so war der gestrige Abend nicht unbedingt einer von der kurzen Sorte. Schließlich war dann aber so gegen 0.30 Uhr relative Ruhe, die dann auch bis zum frühen Morgen anhalten sollte.

Morgens wird man hier mit durchaus lauter Musik geweckt, was dem einen oder anderen unserer lieben Kleinen dann gar nicht schmeckt. Was lernen wir daraus?
Krach bis spät in die Nacht = geil!
Krach am frühen Morgen = Scheiße, Alter!

Nach dem Frühstück spazierten wir zum Markt von Guidel, wo man sich so einiges an Urlaubsandenken zulegte. Tuba schreckte dabei nicht davor zurück, mit den Marktverkäufern über Preise zu verhandeln und …. ließ es sich nicht nehmen, die Verhandlungen auch noch zu gewinnen.

Wir wurden um 14.30 Uhr mit dem Bus an die Küste gefahren. Von da aus sind wir dann 8 km an der Küste entlang gewandert, da die Lehrer uns nicht mit dem Bus zurück fahren lassen wollten. Als wir gegenüber von Guidel an den Strand kamen, holten uns die Segelhelfer mit dem Motorschlauchboot ab und brachten uns an den Strand von Guidel.
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Montag, den 13.05.2013

Heute fuhren wir mit dem Bus nach Auray, um dort einen großen Markt zu besuchen. Wir konnten uns den Markt eine Stunde lang anschauen und einige waren entsetzt, als sie sahen, dass den noch lebenden Aalen die Haut vom Leib gezogen wurde. Celine wollte einer Ente das Leben retten und kaufte sie dem Händler ab – war jetzt nicht die beste Idee und bevor wir in den Bus einsteigen konnten, musste der Händler seine Ente wieder zurück nehmen.

Anschließend fuhren wir zu einem Stelenfeld bei Carnac, das irgendwelche Menschen, aus irgendeinem Grund vor 10000 Jahren dort angelegt hatten. Vor unserer Abreise heute Morgen hatten wir ein Lunchpaket mit Baguette, Chips, Apfel und Wasser bekommen, was wir bei einem Picknick aßen.

Nach einem Spaziergang entlang der Côte Sauvage ließen wir den Tag in Quiberon ausklingen.

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Dienstag, den 14.05.2013

Nach dem Frühstück wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe ging zum Hafen Kanu fahren und die andere Gruppe lief zu den Bunkeranlagen aus dem 2. Weltkrieg.

Leider wurde das Wetter nach dem Mittagessen sehr schlecht und daher gingen wir nach Guidel zum Super U, wo wir uns mit all den lebenswichtigen Dingen wie Plätzchen, Schokolade und Cola eindeckten.

Am Abend verwandelten wir den großen Aufenthaltsraum in einen Kinosaal und mit Frau Muchas Popcorn war das Kinoerlebnis perfekt. Nach dem Film entfaltete das am Vortag mit Begeisterung gesungene Lied „Ich bin morgens immer müde und am Abend werd‘ ich wach …..“ seine grausame Wirkung.

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Mittwoch, den 15.05.2013

Am Vormittag wurden sieben Gruppen eingeteilt und haben einen Parcours durchlaufen. Im Parcours mussten wir unseren Teamgeist unter Beweis stellen.

Nach dem Mittagessen gingen die einen spazieren während die anderen Kanu fuhren und an unserem letzten Abend gab es süße und herzhafte Crêpes.

An unserem letzten Abend schauten sich die Fußkranken über den Beamer die entstandenen Aufnahmen der letzten Tage an und ließen so noch einmal die Woche Revue passieren. Diejenigen, deren Füße noch ihren Dienst taten, brachen mit Herrn Korscheia zu einer Nachtwanderung auf.
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Donnerstag, den 16.05.2013

Unser Abreisetag stand ganz im Zeichen von aufräumen, Koffer packen und auf den Bus warten. Nach einem letzten Mittagessen verließen wir Guidel gegen 15.00 Uhr und erreichten ca. 7 Stunden später Paris. In Gruppen aufgeteilt spazierten alle vom Arc de Triomphe die Champs-Élysées herunter und nach dem Motto – ein bisschen Verlust ist immer – gingen auch 4 der Unseren im Großstadtgetümmel verloren. Mit Envers tatkräftiger Hilfe konnten alle wiedergefunden werden. Nach einem kurzen Aufenthalt am Eiffelturm brach der Bus mit allen!!!! auf die letzte Etappe nach Kendenich auf, wo wir am nächsten Morgen kurz nach 7 ankamen.

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Vielen Dank an alle Schüler, die zwischendurch an der Erstellung dieses Blogs beteiligt waren. Besonderer Dank an Melissa und Diana für das Zusteuern von Bildern, Frau Mucha für das Erstellen der Filmchen sowie André und Sebastian für das Auswählen der Fotos.
B. Kloep

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