Mai 29

Sonntag/Montag, den 28./29.05.2017

Pünktlich waren alle Schüler und Lehrer am Sonntagabend an der Schule bevor sich der große doppelstöckige Bus gegen 8 auf den Weg machte. Vor allen lag eine lange Fahrt, auf der die meisten kaum ein Auge zumachen konnten.
Nach zwei Landesgrenzen und mehreren Pausen erreichten wir mit nur 10 minütigen Verspätung unsere Unterkunft in Guidel. Im Anschluss an das Frühstück wurden die Zimmer bezogen und nach der Mittagspause ging es auch schon auf eine Wanderung. Wir wurden zunächst von einem Bus zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren, stiegen dann aus und wanderten 7,5 km entlang der beeindruckenden bretonischen Küste nach Guidel Plages, wo uns das Motorboot der Segelhelfer erwartete, um uns über den Fluss zu bringen. Nach einem weiteren Kilometer waren wir dann wieder in unserer Unterkunft. Zur Belonnung gab’s dann am Ende sogar noch den versprochenen Sonnenschein. Nach Abendessen hoffen jetzt die meisten, im besten Falle alle auf eine ruhige Nacht.

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Dienstag, den 30.05.2017

Nach durchwachsener Nachtruhe konnte man ahnen, dass heute der versprochene Sonnenschein kommen würde. Für das Unterfangen Segeln schon mal eine tolle Aussicht. Die gesamte Gruppe wurde geteilt und so spazierten die einen zum „Super U“, einem großen Lebensmittelladen am Rande von Guidel, um sich die absolut unwichtigen Lebensmittel wie Chips und Cola zu besorgen – die dann aber auch reichlich. Frau Dr. Gierth und Frau Fröhlich wurden mit 20 Schüler/innen mit dem Bus zu einem etwas entfernteren Hafen gefahren, wo sie auf zwei Katamaranen zwei Stunden lang segelten. Obwohl der Wind recht schwach blies, war doch weiter draußen ein so ausreichender Wellengang, dass der ein oder andere ein wenig seekrank wurde.
Nach dem Mittagessen fuhren 20 andere Schüler/innen zum Segeln während die übrigen einen gemütlichen Nachmittag am Strand verbrachten. Abends veranstalteten unsere Segellehrer noch ein Fußballturnier, für alle die, die meinten, sie hätten sich heute noch nicht genug bewegt.

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Mittwoch, den 31.05.2017

Heute stand Kanu fahren auf dem Programm. Zwei Gruppen à 9 Schüler/innen verabschiedeten sich nach dem Frühstück zum Strand, während die anderen teilweise auch etwas unwillig auf die nächste! „Wanderung“ gingen. Nach anstrengenden 1500 m war man auch schon fast da und alle konnten sich mal Reste des Atlantikwalls in Form von Bunkern aus dem 2. Weltkrieg anschauen, auf diesen rum- und in sie reinklettern. Über den Strand ging es wieder zurück zur Unterkunft. Unterdessen genossen die Kanufahrer auf dem Fluss Laïta bei Flut und absolut ruhigem Wasser ihre Zeit in den Booten. Während die erste von disziplinierten Mädchen dominierte Gruppe recht gut über die Zeit kam, gingen unsere Herren der Schöpfung, nachdem sie Ihre Wartezeit am Strand verbracht hatten, beim zweiten Durchgang dreimal baden. Allerdings schafften zwei der stolzen Recken unsere Frau Doktor beim Kanurennen zu schlagen, wodurch sie sich die goldene Eistüte verdienten.
Im Anschluss ans Mittagessen wartete der Bus wieder vor der Tür und brachte uns in das malerische Städtchen Concarneau mit seinen kleinen, malerischen Gassen und der gewaltigen Stadtmauer. Hier war mal Zeit zum Gucken und Shoppen.
Bei unserer Rückkehr folgte ein Abendessen in Form eines Grillabends, der von unseren Segelhelfern organisiert worden war. Irgendjemand hatte dann auch noch die jecke Idee eines Karaokesingens, was gegen 24.00 Uhr noch mal so richtig Stimmung brachte.

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Donnerstag, den 01.06.2017

An unserem letzten Tag stand noch der Vormittag für Unternehmungen zur Verfügung bevor am Nachmittag die Koffer gepackt und die Zimmer aufgeräumt werden mussten. So nahmen auch heute Morgen wieder zwanzig Schüler/innen am Kanufahren teil, während die anderen sich am Strand aufhalten durften. Am Nachmittag folgte dann das große Aufräumen und Einpacken, an dem sich fast alle tatkräftig und zur vollen Zufriedenheit der Leiterin Stephanie beteiligten. Das Ergebnis war jedenfalls „super“, sprich „süper“. Jetzt können wir noch ein wenig in der Sonne sitzen und nach dem Abendessen werden wir um 8 den Heimweg antreten. Die Ankunft ist morgen gegen 8 geplant.
Unser Abendessen bedarf dann doch noch einer kurzen nachträglichen Erwähnung, da in seiner Zusammenstellung durchaus interessant: *coleslaw=Krautsalat, lentilles = Linsen, far aux pruneaux = Käsekuchen mit Backplaumen

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Freitag, den 02.06.2017
Aus diesem Abendessen ergibt sich dann folgende Gleichung:

+

=

+

=

Mit der geplanten Ankunft wurde es dann zwar nichts. Durch Fahrerwechsel und notwendigen Pausen kamen wir dann doch erst um 9.45 Uhr an der Schule an. Dennoch blieb die Katastrophe aus.
An dieser Stelle sei all denen gedankt, die zum Gelingen dieser Fahrt beigetragen haben. Da sind zum einen die begleitenden Kollegen Frau Dr. Gierth, Frau Baumeister, Frau Fröhlich und Herr Kloep, die Segelhelfer Tobi, Daniel und Michael, unsere Heimleiterin Stephanie und ihre guten Seelen in der Unterkunft, Segellehrer Antoine und François sowie Kanulehrer Loïk und vor allem einen ganz herzlichen Dank an die tollen, kooperativen Schüler.

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Fotos u. Artikel: B. Kloep

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