Mai 13

2015-05-10

Montag, den 18.05.2015

Das war heute ein langer Tag. Schon gegen 5.30 Uhr standen die ersten Schüler und Schülerinnen der Klasse 9a und 9b an der Schule. Auch der Bus war schon da und so hätte es eigentlich um sechs pünktlich losgehen können, wenn nicht zwei Schnarchnasen noch im Bett gelegen hätten, die wir brutal mit dem Handy aus ihren süßen Träumen holten und wegen der kooperativen Busfahrer auch noch zuhause abholen konnten.

Nach drei Pausen und atemberaubenden landschaftlichen Eindrücken besonders in der Schweiz erreichten wir gegen 19.30 Uhr unser Ziel und nach dem Beziehen der Zimmer wurde ganz fürstlich in einem Restaurant zu Abend gegessen.

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Dienstag, den 19.05.2015

Gestern Abend hatte sich bereits alles wie eine laue Sommernacht zuhause angefühlt und heute Morgen war es schon beim Aufstehen sehr warm und auch etwas schwül. Nach dem Frühstück spazierten wir nach Sirmione, kauften eine Menge Souvenirs und stellten fest, dass Getränkepreise eher Touristen angepasst waren.

Daher verhalf unser Busfahrer uns auf unserer anschließenden Fahrt entlang des Gardasees erst einmal zu einem Zwischenstopp in einem Lidl, wo so richtig mal die Vorräte aufgefüllt wurden. Nach einem kurzen Aufenthalt in Garda fuhren wir zurück zum Hotel, wo der Hotel eigene Swimmingpool auf uns wartete.

Randnotiz:
Celine, Kim, Melissa, Nicella und Melike stehen mit Frau Schmitz auf dem Balkon. In der Nähe stehen drei schmal aufragende Bäume. Frau Schmitz fragt, wie Lehrer halt immer so fragen: „Na, wie heißen denn diese Bäume?“ Celine: „Hans, Fritz und Willi.“

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Mittwoch, den 20.05.2015

Heute mussten wir schon früher aufstehen, weil es nach Venedig gehen sollte und allein die Fahrt dorthin ca. 2 Stunden in Anspruch nimmt. Um 11 Uhr waren wir alle auf dem Boot, das uns übersetzte und nachdem wir eine Stunde in Venedig herumgelaufen waren, trafen wir uns wieder auf dem Markusplatz und wurden von hier aus von einer Fremdenführerin fast zwei Stunden durch die Stadt geführt, wobei sie uns viele interessante Dinge über Venedig erzählte. Selbst der während der Führung kurz einsetzende Regen bewirkte nicht, dass die Schüler und Schülerinnen nur noch nach einem trockenen Unterschlupf suchten. Natürlich sahen wir auch viele Gondeln. In einer Gondel sang sogar ein Gondoliere für seine Fahrgäste.

Wir schafften noch ein Gruppenbild auf dem Markusplatz, bevor dann der Regen so richtig einsetzte und wir mehr oder weniger klatschnass mit dem Boot das Festland erreichten.

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Donnerstag, den 21.05.2015

Im Bus wurde zunächst mal gesungen, weil Melike Geburtstag hatte. In herrlichem Wetter kamen wir am Gardaland an aber uns blieben leider nur 3 Stunden bevor das Wetter schlechter wurde. In dieser Zeit versuchten wir auf so vielen Bahnen wie möglich zu fahren. Gegen 3 Uhr wurde dann leider der Fahrbetrieb wegen des Regens eingestellt und uns blieb nichts weiter übrig, als auf die Sonne zu warten. Aber alles Warten half nichts und so gingen einige von uns schon früher zum Bus.

Allerdings hatten auch drei der ganz besonders Lieben eine Wanderung mit Herrn Kloep gewonnen und anstatt sowas Langweiliges wie das Gardaland über sich ergehen lassen zu müssen, mussten sie lediglich die schnöde Busfahrt bis zum Parkplatz des Gardalandes ertragen und durften dann in zunächst herrlichem Sonnenschein mit wunderbarem Blick auf Gardasee und Monte Baldo später in erfrischend prasseldem Regen zurück zur Unterkunft laufen. Zunächst beglückwunschte man sich sogar noch: „Man muss nur Scheiße bauen und dann sowas Geiles.“ Später bei einsetzendem Regen und länger werdender Strecke klangen die Kommentare beim Anblick der Gardalandplakate an der Straße dann schon ein wenig anders: „…. jetzt auch noch in der Wunde bohren.“ Einer grinste da – wer war das wohl? – aber nichtsdestotrotz, Jungs, das war eine tolle Leistung.

Abends goss es dann in Strömen und man musste sich um den Gang zum Essen Sorgen machen. Aber wir hatten wieder mal Glück. Der Regen legte pünktlich eine Pause ein und wir kamen trockenen Fußes zurück zur Unterkunft. Allerdings hörten wir doch sorgenvoll auf den danach wieder einsetzenden Regen und dachten an den folgenden Tag in Verona.

Randnotiz:
Celine: „Guckt mal, ich hab‘ ganz kurze Finger. Das bedeutet, dass ich klein bleibe.“ Frau Schmitz: „Ach was, bis 18, 19 Jahre kannst du doch noch was wachsen.“ Melissa: „Wenn du Glück hast, kannste noch so groß wie Frau Schmitz werden.“

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Freitag und Samstag, den 22./23.05.2015

Der erste Blick am kommenden Morgen beruhigte aber dann doch. Es war zunächst trocken. Wir nahmen das letzte Frühstück zu uns, räumten unsere Zimmer. Es war nichts kaputt gegangen und wir konnten den Bus beladen. Rado brachte uns nach Verona, ließ uns an einem stadtnahen Parkplatz raus und parkte ganz woanders wegen der gepfefferten Parkplatzpreise in Verona. In den folgenden Stunden schauten wir uns in Kleingruppen auf eigene Faust und im Rahmen einer Führung die alte Stadt an. Höhepunkte der Führung waren der Besuch am berühmten Balkon von Romeo und Julia und dem römischen Amphitheater. Zugegebener Maßen war die Führung nicht immer so auf unsere Schüler und Schülerinnen zugeschnitten, daher vielen Dank für eure Geduld und Höflichkeit, die ihr während der fast 2-stündigen Führung habt walten lassen.

Wir trafen uns um 5 Uhr wieder mit dem Busfahrer und traten die Rückfahrt nach Hürth an. Unterwegs erreichte uns dann die Nachricht, dass der Busfahrer, der uns ab Freiburg übernehmen sollte, wegen Staus erst gegen 3 Uhr morgens anstatt um 1 Uhr zu uns kommen könnte. Daher mussten wir bei Freiburg zwei Stunden auf die Ablösung warten. Schließlich kamen wir um kurz vor 9 in Hürth an und besonders wir Lehrer waren froh, dass alle gesund wieder zurück gekommen waren.

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Texte und Fotos:
Bernd Kloep, Sophia Berger u. Nico

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